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Im Frühjahr und Sommer finden Insekten ausreichend Nahrung in Form von Pollen und Nektar, schließlich ist das die Hauptblütezeit. Etwas anders sieht es dann gegen Ende der schönsten Jahreszeit aus, dann blüht es bedeutend weniger und unsere Gärten sind weitgehend blütenleer. Spätblühende Gehölze werden dann zu wertvollen Nahrungsquellen für Biene, Hummel, Schmetterling und Co. Doch auch die Gärtner freuen sich, wenn der Blütensegen zeitlich verlängert wird und fast unvermutet sich weiterer Blütenflor entwickelt. So etwas entsteht allerdings nicht von ungefähr, sondern setzt eine gründliche gärtnerische Planung und gute Pflanzenkenntnis (wann blüht was) voraus. Im GaLaBau wird dieser wichtige Planungsaspekt leider immer wieder mal vergessen. Meistens entstehen Pflanzungen nur aus früh blühenden Pflanzen, dass man früh und spät blühende Sträucher zusammen pflanzen sollte, fällt dann meistens erst auf, wenn im Herbst nichts mehr blüht.
Silberkerzenstrauch (Clethra alnifolia)
Der aus Nordamerika stammende Silberkerzenstrauch hat anfangs einen aufrechten, straffen Wuchs, später wächst der Strauch eher rundlich. Clethra alnifolia erreicht eine Wuchshöhe von 2 bis 2,50 m und eine Breite von 1,0 bis 1,8 m. Die weißen Blütenrispen erinnern in ihrem Aussehen an Flaschenbürsten, sie erscheinen von Juli bis September und verströmen einen Vanille-ähnlichen Duft. Bienen und Hummeln werden von dem Blütenflor stark angezogen. Das Laub der Zimterle färbt sich im Herbst leuchtend gelb. Der Silberkerzenstrauch bevorzugt einen halbschattigen Standort und einen humosen und frischen Boden. Es werden selbst sehr feuchte oder vernässende Böden toleriert. Die Zimterle ist sehr frosthart und benötigt selten einen Schnitt. Der Silberkerzenstrauch eignet sich für die Gestaltung von Heidegärten und Blütenhecken, als Bienennährgehölz und auch als Solitärpflanze. Gut kombinierbar ist Clethra alnifolia u.a. mit der Kolkwitzie, dem Bauernjasmin/ Pfeifenstrauch und der Rosendeutzie. Blütezeit: Juli–September
Bartblume (Caryopteris x clandonensis)
Die Bartblume ‚Heavenly Blue‘ erfreut sich nicht ohne Grund großer Beliebtheit bei Mensch und Tier. Die gern verwendete Zierpflanze besitzt aromatisch duftende Blätter, die Läuse fernhalten und ist ein wahrer Anziehungsmagnet für Bienen und Hummeln. Die kleinen Tiere schätzen (bot.) Caryopteris x clandonensis ‚Heavenly Blue‘ als wertvolle Nahrungsquelle. Sie finden bei ihr noch schmackhafte Pollen zu einem Zeitpunkt, wenn viele Pflanzen sich in den Herbst zurückgezogen haben. Bis zum Frost halten sich die hübschen blauen, büschelartigen Blüten und liefern damit einen wertvollen Beitrag für die Fauna. Die Blütezeit des Strauches ‚Heavenly Blue‘ beginnt im August. Die als Clandon-Bartblume bekannte Pflanze ist ein Spätblüher und bildet seine Blüten am einjährigen Trieb. Aus diesem Grund benötigt die Zierpflanze für eine üppige Blütenbildung einen kräftigen Rückschnitt im Frühjahr auf 20 bis 30 Zentimeter. Trockenholz ist mitzuentfernen. Im Herbst beläuft sich der Pflegeaufwand auf das Ausputzen der vertrockneten Blüten. Die Bartblume ‚Heavenly Blue‘ besitzt einen kompakten, buschigen Wuchs mit vielen dünnen und aufrechten Trieben. Daran bilden sich die lanzettlichen, fünf bis acht Zentimeter großen Blätter mit einem leicht zugespitzten Ende. Der untere Bereich des kleinen Halbstrauchs ist verholzt. Er erreicht eine Höhe von 80 bis 100 Zentimetern und ragt bis zu 55 Zentimeter in die Breite. Der jährliche Zuwachs beläuft sich auf 15 bis 60 Zentimeter. Mit diesen Eigenschaften ist die Caryopteris x clandonensis ‚Heavenly Blue‘ ideal in Einzelstellung für Beete, Stein- oder Vorgärten geeignet. In einem Kübel verschönert die Pflanze Balkon oder Terrasse. Hier ist ein leichter Winterschutz in den ersten zwei Standjahren empfehlenswert. Blütezeit: August–Oktober
Eibisch (Hibiscus syriacus)
Der Hibiskus ist eine wunderschöne, winterharte Gartenpflanze, die es in vielen Sorten mit den unterschiedlichsten Farbvariationen gibt. Es ist die letzte Pflanze, die im Frühjahr anfängt auszutreiben, meist wenn andere Pflanzen schon blühen. Inzwischen gibt es auch gefüllt blühende Sorten, die allerdings anders als einfach blühende Sorten nicht von Insekten angeflogen werden. Bis spät in den Herbst zeigt er seine prächtigen, malvenartigen Blüten und setzt dann auch noch viele Samenkapseln an. Diese entfernt man besser, denn die benötigen bis zur vollen Entwicklung viel Kraft. Verbindet man das Entfernen der Kapseln mit einem leichten Rückschnitt, wird die Pflanze sehr viel buschiger. Zudem beugt man einer vorzeitigen Vergreisung der Pflanze vor. Standort für den Hibiskus sollte eine windgeschützte Lage, sonnig bis halbschattig, sein. Blütezeit: Je nach Sorte Juli–Oktober
Blauraute (Perovskia atriplicifolia)
Die Blauraute ist ein dankbarer Kleinstrauch, der mit seinen zahllosen violettblauen Blüten besonders trockene Standorte in lebendige Blumeninseln verwandelt. Sie stammt ursprünglich aus Asien und schätzt trockene Standorte und volle Sonne. Das silbrige, sehr fein behaarte Laub bildet einen schönen Kontrast zum Blau der Blüten. Bei Berührung verströhmt es einen angenehmen Duft. Es ist zweckmäßig die Pflanze von Anfang an mit einem Gestell zu versehen, da der enorme Blütensegen schwer wird und die Pflanze leicht umkippen lässt, was besonders bei Regen passiert. Blütezeit: August–September
Strauchefeu (Hedera arboretum)
Den meisten Gartenliebhabern ist sicherlich bekannt, dass der Strauchefeu sehr stark wächst, dass er zudem als Blühstrauch gilt, dürfte weniger bekannt sein. Es gibt sehr viele Sorten von ihm, die allesamt wintergrün sind, die Blüte erscheint zu einem recht späten Zeitpunkt und ist sortenabhängig. Die Blüte stellt mit ihrer Größe und Farbe nichts Besonderes dar, duftet allerdings sehr stark und macht so auf sich aufmerksam. Während der Blütezeit ist der Efeu eine der gefragtesten Pflanzen bei Bienen, Hummeln und Co. Blütezeit: August–November
Geißblatt (Lonicera versch. Arten)
Das Geißblatt ist eine beliebte Kletterpflanze und ist mit ihrer Artenvielfalt bekannt als wichtiger Spätblüher. Neben wunderschönen Blüten ist auch noch der zarte, angenehme Duft zu erwähnen. Alle Arten wachsen sehr flott und können 4–5 Meter hoch werden. Sie sind sehr schnittverträglich.
Buschklee (Lespedeza thunbergii)
Lespedeza thunbergii ist ein elegantes Ziergehölz mit einer lockeren, aufrechten Wuchsform und bogig überhängenden Trieben während der Blüte. Die dunkelgrünen Blättchen stehen zu dritt und sind länglich und 3 bis 5 cm lang. Ihre Unterseite ist leicht behaart. Die purpurrosa Blüten erscheinen in kleinen Trauben, die sich in bis zu 60 cm langen Rispen vereinen. Der Buschklee spendet reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Nach der Blüte reifen 10 bis 12 mm lange, seidig behaarte Hülsen heran. Dieses Ziergehölz kann 2 bis 3 m hoch und 1,0 bis 1,5 m breit werden. Es eignet sich aufgrund seiner runterhängenden Blütenrispen hervorragend zur Bepflanzung von Böschungen und Hangbeeten. Aber auch in einem großen Gefäß kommt Lespedeza thunbergii sehr gut zur Geltung. Sie friert im Winter häufig bis zum Boden zurück und sollte deshalb mit einem Winterschutz versehen werden. Der Buschklee gewinnt im gleichen Jahr wieder 1,0 bis 1,5 m an Höhe. Er bevorzugt einen sonnigen, geschützten Standort mit einem leichten, trockenen und durchlässigen Boden. Blütezeit: August–Oktober
Sieben Söhne des Himmels (Heptacodium miconiodes)
Der Strauch der Sieben Söhne des Himmels (Heptacodium miconioides) gehört zur Familie der Geißblattgewächse. Heimisch ist die einzige Art der Gattung Heptacodium in den chinesischen Provinzen Anhui, Zhejian und Hubei. Erst in den 1980er-Jahren wurden die ersten Pflanzen als Samen in Europa eingeführt. In Deutschland ist der attraktive Zierstrauch daher noch weitgehend unbekannt. Sein ungewöhnlicher Name ist eine wörtliche Übersetzung aus dem Chinesischen und nimmt Bezug auf die kleinen, weißen Einzelblüten, die oftmals zu siebt, in den Blütenständen zusammenstehen. Die Pflanze hat einen dichten, aufrechten Wuchs und wird im Laufe der Jahre drei bis vier Meter hoch, sowie zwei bis drei Meter breit. Die Beerenfrüchte reifen aber nur bei mildem, sonnigem Herbstwetter vollständig aus. Blütezeit: August–September
Mittelmeerschneeball (Viburnum tinus)
Diese hübsche Pflanze zählte noch vor wenigen Jahren zu den nicht winterharten Pflanzen. Bedingt durch den Klimawandel übersteht sie den Winter bedenkenlos, muss allerdings ausgepflanzt und nicht in einem Pflanzgefäß gehalten werden. Im Spätsommer bilden sich bereits die Blütenknospen, die sich ab Februar im Folgejahr öffnen. Zeigt sich der Spätherbst von seiner sonnigen Seite, blüht ein Teil der Knospen auch schon früher. Zur Hauptblüte ist der Mittelmeerschneeball übervoll mit blumig duftenden kleinen weißen Blüten, die in einer kleinen, flachen Dolde zusammenstehen. Blütezeit: November–März
Roter Perückenstrauch (Cotinus coggygria)
Ein sehr farbintensiver Strauch mit hohem Zierwert. Der rote Perückenstrauch „Royal Purple“ (Cotinus coggygria „Royal Purple“) wächst breitbuschig und fällt vor allem im Herbst durch seine Früchte auf. Diese perückenartigen Fruchtstände werden bis zu zwanzig Zentimeter lang und haben eine silbrig-rötliche Färbung. Die gelblichen, rispenförmigen Blüten sind eher unscheinbar und zeigen sich von Juni bis Juli. Dafür sticht das schwarzrote Laub ins Auge, das sich im Herbst scharlachrot bis orangerot färbt. Die eigentliche Zierde dieses Strauches besteht aus den hellen Fäden des Fruchtstandes, der einen wunderbaren Kontrast zum dunklen Laub bildet. Blütezeit: Juni–Juli
Säckelblume (Ceanuthus thysiflorus repens)
Der Ceanothus thyrsiflorus ‚Repens‘ ist ein reich blühender, immergrüner Kleinstrauch, der mit seiner kriechenden, breit ausladenden Wuchsform und den leuchtend blauen Blüten jeden Garten bereichert. Als pflegeleichte und duftende Pflanze eignet sie sich hervorragend für Beete, Gruppenpflanzungen oder als Solitärpflanze, um Akzente im Garten zu setzen. Die Pflanze bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und ist dank ihrer Dürretoleranz auch für trockenere Gartenbereiche ideal geeignet. Von der Säckelblume gibt es weitere verschiedene Arten und Sorten, die meist in den Farben rosa und unterschiedlichen Blautönen blühen. Blütezeit: Juli
Knopfbusch (Cephalanthus occidentalis)
Beheimatet ist dieser ungewöhnliche, sommergrüne Kleinstrauch in Nordamerika, wo er an Bachläufen und sumpfigen Niederungen gedeiht. Er wächst breitbuschig, etwa 1–1,8 m hoch und zählt noch zu den Raritäten. Die Blüten sind gelblich, weiß und kugelig. Er übt eine magische Anziehungskraft auf Hummeln, Bienen und Schmetterlinge aus, denn sein honigsüßer Duft ist für sie einfach unwiderstehlich. Ein leichter Schnitt im Frühjahr fördert die Blütenfülle, denn die Pflanze blüht ausschließlich am einjährigen Holz. Blütezeit: Juli–August
Etagenschneeball (Viburnum plicatum „Watanabe“)
Der gefüllt blühende Schneeball ‚Watanabe‘ (Viburnum plicatum) ist ein aufrechter, breiter, rundlicher Kleinstrauch, der weiße, in Trugdolden angeordnete Blüten mit einem starken Duft hervorbringt. Sie erscheinen von Juli bis August. Bei richtiger Pflege blüht der gefüllte Schneeball ‚Watanabe‘ erneut von Oktober bis November. An einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit humosem, nährstoffreichem Boden erreicht er gewöhnlich eine Höhe von ca. 2 m und wird ca. 1,8 hoch. Blütezeit: Juli–August
Abelie (Abelia grandiflora)
Die Abelia grandiflora ist eine Hybride, die aus den Wildformen A. chinensis und A. uniflora entstanden ist. Die Pflanze mit den schmalen Blättern kann sowohl als Kübelpflanze als auch als Strauch verwendet werden. Nach dem Austrieb zeichnen sich die Blätter in einem zarten Gelbton ab, der im Laufe der Zeit in ein wunderschönes und vollständig rotes Farbspektrum übergeht. Der Abelia-Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 1 Meter und eine Breite von 60–90 cm. Das jährliche Wachstum der Abelie beträgt 15–30 cm. Die Abelia gedeiht am besten in humusreichen, nicht kalkhaltigen und ausreichend feuchten Böden. Aufgrund ihres langsamen Wachstums benötigt die Abelia in der Regel keinen regelmäßigen Rückschnitt. Falls erforderlich, können jedoch abgestorbene oder übermäßig lange Triebe problemlos beschnitten werden. Die Blüten ähneln der einer Kolkwitzie, sind aber zahlreicher und kleiner. Die Blütefarbe ist porzelanrosa. Blütezeit: Juli–September
Rispenhortensie (Hydrangea paniculata)
Hortensien gibt es in sehr vielen verschiedenen Arten und Sorten und somit gehören sie zu den Pflanzen, die buchstäblich zu unseren Gärten gehören. Hortensie stammt von dem lateinischen Wort hortensius ab, was so viel wie zum Garten gehörig bedeutet. Die Rispenhortensie ist eine der robustesten Hortensien Arten. Wie fast alle Hortensein stammt sie aus Ostasien. Rispenhortensien zählen zu den spät blühenden Arten. Die sterilen Blüten stehen sehr dicht nebeneinander und bilden eine kompakte Blütenrispe, die leicht spitz zuläuft und an eine Pagode erinnert. Die bekannteste Sorte ist die Rispenhortensie „Limelight“, die sehr kompakt wächst und grünlich weiße Blüten trägt. Weitere bedeutende Sorten sind ‚Phantom‘ mit bis zu 30 cm großen Blüten oder ‚Vanille fraise‘ mit einem Hauch von Rosa. Bemerkenswert auch die Sorte ‚Living Pink & Rose‘, deren Blüten zunächst weiß sind und dann in ein kräftiges Pink wechseln.
Blütezeit: Juli bis spät in den Oktober
Ballhortensie Anabelle (Hydrange arborescens)
Die Ballhortensie zeichnet sich durch spektakulär große runde Blüten aus, die durchaus einen Blütendurchmesser von 25 bis 30 cm erreichen können. Die Blüten erscheinen anfänglich in einem zarten Grün und wechseln dann zu Cremeweiß. Die großartigen Blütenköpfe stehen fest auf stabilen Stängeln, benötigen allerdings bei anhaltendem Regen eine Stütze. Wie bei allen Hortensien benötigt auch sie einen sauren Boden. Blütezeit: Ende Juni–September
Weigelie (Weigelia florida oder W. purpurea)
Von dieser sehr bekannten Gartenpflanze gibt es rund 12 verschiedene Arten, die unterschiedliche Blattfarben haben und sehr unterschiedliche Wuchsformen aufweisen. Zudem gibt es viele Sorten, was sich insbesondere in den Blütenfarben und Formen ausdrückt. Weigelien gehören zu den sehr sicher blühenden Frühlingssträuchern, die im April blühen. Die Weigelie wartet aber noch mit einer Besonderheit auf, sie blüht nach einer kurzen Ruhepause mit einer Zweitblüte auf. Hauptblütezeit: April, Nach- oder Zweitblüte : Oktober–September
Schneeheide (Erica carnea)
Die Schneeheide ist ein immergrünes Zwerggehölz mit einer Wuchshöhe von 15 bis 30 cm. Der reich verzweigte und teppichbildende Kleinstrauch trägt immergrünes, nadelartiges Laub. Seine niederliegenden Ästchen sind dünn und bogig. Die nickenden, schmalglockig geformten Blüten erscheinen in einem vielblütigen, traubigen Blütenstand von November/Dezember bis März/April. Sie sind, je nach Sorte, weiß, rosafarben oder rot und haben eine Länge von etwa 5 bis 7 mm auf. Die Staubbeutel ragen aus der Krone der nach unten hängenden Blütchen heraus. Blütezeit: Ende Oktober–Dezember und Januar–März
Sommerheide, Besenheide (Calluna vulagaris)
Die Besenheide ist, je nach Sorte, ein bis 50 cm hoch werdender, reich verzweigter Kleinstrauch mit immergrünen, schuppenartigen Blättern. Sie wächst relativ langsam und kann ein Alter von 10 bis 15 Jahren erreichen. Die Besenheide blüht vom Spätsommer bis Herbst weiß oder rosa bis purpurrot. Die nickenden Einzelblüten erscheinen dem Betrachter wie kleine, sternförmige Glöckchen. Diese stehen dicht in einem 5 bis 15 cm langen Blütenstand. In den Blüten entsteht reichlich Nektar, aus welchem der wertvolle Heidehonig gewonnen wird. Etwas Außergewöhnliches im Sortiment der Besenheide sind die Knospenblüher. Die Besonderheit liegt darin, dass die Knospen dieser Sorten nie ganz aufblühen, sondern im Knospenstadium stehenbleiben. Somit können sie von Bienen und anderen Insekten nicht bestäubt werden. Dadurch verblühen sie nicht und präsentieren perfekt als farbige Knospen bis weit in den Winter hinein. Die knospenblühenden Sorten der Besenheide sind wegen ihrer enorm langen Blütezeit ideal für Gefäße. Als Nahrungsquelle für Insekten sind sie jedoch vollkommen ungeeignet.
Blütezeit: September–Anfang November
Peter Hagen