Der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata)
ist eine Art aus der Familie der Blattkäfer. Wie sein Name schon erahnen lässt, machen sich die Larven der Kartoffelkäfer gern über Kartoffeln her. Jene fressen neben den Blättern der Kartoffelpflanze auch die anderer Nachtschattengewächse. Dazu zählen Paprika, Auberginen und Tomaten.
Kartoffelkäfer legen ihre ersten Eier in der Regel im Juni. Man sollte seine Pflanzen also vor allem in diesem Zeitraum genau im Auge behalten, um einen Schädlingsbefall rechtzeitig zu erkennen.
Spätestens dann, wenn die Blätter dieser Pflanzen Fraßspuren oder Einkerbungen aufweisen, brauchen sie die Mithilfe der Gartenliebhaber. Die ausgewachsenen Käfer fallen mit ihrer gelben Färbung und schwarzen Längsstreifen auf. Die Kartoffelkäfer-Larven lassen sich wegen ihrer deutlich roten Färbung und der schwarzen Punkte an den Seiten leicht erkennen.
Was kann vorbeugend getan werden?
Weil Kartoffelkäfer inzwischen gegen die Wirkstoffe in chemischen Insektiziden resistent sind, setzt man heutzutage, um sie abzuwehren, stattdessen auf natürliche Methoden.
Zusätzlich sollen die Pflanzen gestärkt werden, damit sich die Larven und Eier der Kartoffelkäfer nicht auf den Kartoffeln ansiedeln.
Menschen schützen sich vorbeugend gegen Erkrankungen. Vermutlich tun Pflanzen das ebenfalls. Manchmal, wenn andere Lebewesen nicht unterstützend mitwirken, mit wenig Erfolg.
Wer Kartoffelkäfer dauerhaft aus seinem Kartoffelbeet verbannen will, tut gut daran einige Schutzmaßnahmen zu ergreifen:
Monika Hermeling