Mit einem Kleingewächshaus macht das Gärtnern mehr Erfolg und daher auch mehr Spaß. Also soll eins her. Aber wohin damit? Natürlich so nah wie möglich dem Wohnhaus, im Idealfall unmittelbar angebaut, mit direktem Zugang, also als Anlehnhaus. Dann könnte die Erwär-mung direkt über die häusliche Zentralheizung erfolgen, was sinnvoll und zugleich sparsam wäre. Außerdem brauchte man gar nicht erst ins Freie, falls etwas im Haus zu erledigen ist, was besonders bei regnerischem Wetter sehr angenehm auffällt. Als Angliederungsseiten eignen sich zuerst Süd- und Südwestseite, dann die Westseite.
Ist Anlehnung nicht möglich, muss ein Platz im Garten gefunden werden, mög-lichst nah der Wohnung in Nord-Süd-Richtung und vollsonnig. Volle Sonne bedeutet, dass im Sommer schattiert werden muss. Mitunter erweist sich ein lockerkroniger Baum als Schattenspender günstiger als eine Schattiervor-richtung, etwa ein Apfelbaum oder eine Edeleberesche. Deren leichter, bewegter Schatten erweist sich als recht brauchbar. Außerdem kann man von solchem Baum noch Früchte ernten. Der kurze Weg vom Haus zum Gewächshaus ist ferner wichtig hinsichtlich Wasser- und Elektroanschluss, um Lichtquellen, Vermehrungsbeet, Ventilator zu betreiben. Der Zuweg zum Gewächshaus sei befestigt, damit man jederzeit möglichst trockenen Fußes hingelangen kann. Den Platz rund ums Haus plane man großzügig, damit man von allen Seiten, auch von außen, bequem ans Haus herankommt.
Ilse Jaehner