Basilikum verfeinert den Geschmack von Suppen, Gemüsegerichten, Rohkost, Fleisch- und Fischgerichten, vor allem mit Hammel und Lamm. Eine Pizza schmeckt mit Basilikum erst richtig. Ein großartiges Kraut, wirklich ein Königsskraut, wie man Basilikum auch nennt. Allerdings ist es leider etwas empfindlich. Nicht nur, dass die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze keinen Frost verträgt, sie reagiert ausgesprochen verschnupft auf kühles, regnerisches Wetter. Je wärmer der Sommer, je sonniger der Platz bei zugleich guter Gartenerde, desto besser gedeiht Basilikum. In entsprechend warmen Gegenden sät man entweder im April unter Schutz in Töpfchen und pflanzt nach Mitte Mai aus oder sät im Mai an Ort und Stelle. In weniger günstigen, das heißt kühlen und niederschlagsreichen Lagen empfiehlt sich Freilandkultur nicht. Dort sollte man entweder im Frühbeet kultivieren, noch besser im Kleingewächshaus, zum Beispiel zwischen Tomaten. Oder man nutzt beide Methoden, also Freiland und unter Glas kombiniert. Da in Garten-Centern, Supermärkten und auf Wochenmärkten getopfte Pflanzen angeboten werden, besteht kein Mangel an Pflanzmaterial. Am besten pflanzt man erst gegen Mitte Juni, wenn die Schafskälte Anfang Juni vorbei ist und Basilikum gut wächst.
Ilse Jaehner