Grüne Tipps

Das efeublättrige Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) blüht bereits im September, wird also spätestens Anfang August gesetzt. Achtung! Diese Art bewurzelt sich nur aus der Knollenoberfläche und breitet dann die Wurzeln seitlich aus. Man muss also ganz genau hinschauen, damit die Knollen nicht versehentlich falsch herum in humose Erde kommen. Pflanztiefe etwa 10 cm, Standort halbschattig.     

Einen ganzen Korb voller Blüten präsentieren Korbblütler mit ihren so genannten Blüten, siehe Sonnenblumen, Sommer- und Herbstastern, Chrysanthemen, Dahlien und viele andere mehr. Die aus unzähligen einzelnen Blüten zusammengesetzten „Blüten“ sitzen körbchenartig auf einer scheibenförmigen Erweiterung des Stieles, dem Blütenboden, was deutlich bei ungefüllten Blüten zu erkennen ist. Außen befinden sich die mit Blütenblättern ausgestatteten unfruchtbaren Randblüten, mittig unscheinbare Scheibenblüten.    

Dahlienpflanzen, deren Blätter Anzeichen von Virusbefall aufweisen, nimmt man sofort aus der Erde und entsorgt sie. Anzeichen von Virusbefall sind unter anderem gelblichgrüne, gescheckte Blätter vor allem entlang der Blattadern oder sonst verdächtige Muster auf den Blättern. Diese sind oft kleiner als normal, schmaler, gewellt oder verkrüppelt. Auch die Blüten sind verkümmert.   

Tomaten wachsen unendlich, falls sie können. Doch das hiesige Klima setzt Grenzen. Weil die Pflanzen selbst nicht entsprechend reagieren und immer neue Blütenstände entwickeln, die jedoch keine Früchte mehr bringen, beschränkt man selber die Zahl der Blütenstände auf vier, höchstens fünf. Um das Ausreifen der Früchte vorhandener Fruchtstände zu fördern, gießt man ab Mitte August nicht mehr und düngt auf keinen Fall.   

Die Pflanzung von Porree noch im August ist in wintermilden Gegenden möglich. Früher gesetzte Pflanzen sind am Ende der Vegetationsperiode ausgewachsen und besitzen dann nicht mehr die Widerstandsfähigkeit und das Durchhaltevermögen halb erwachsener Pflanzen.  

Pfirsichbäume werden im Juli und August nicht mehr kräuselkrank, weil dann die Blätter altersresistent sind und außerdem der Krankheitserreger, ein Pilz, saprophytisch auf Knospen und Rindenschuppen lebt. Im Nachwinter/Vorfrühling wird er wieder aktiv und muss dann bekämpft werden.   

Holunderbeeren erntet man möglichst in vollreifem Zustand und bereitet aus dem Saft Sirup, Wein, Gelee, Likör. Holunderbeersaft leistet gute Dienste bei Erkältungskrankheiten. Aber aufgepasst: rohe Beeren sind unbekömmlich und verursachen nach Verzehr Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen.       

Ilse Jaehner


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