Alles Gute für Narzissen

Es geht hier vor allem um großblumige Narzissenzüchtungen. Diese Gartenhybriden verwendet man vorwiegend in der Nähe des Hauses auf Blumenrabatten und Staudenbeeten. Sie haben hohe Ansprüche. Der Standort sei hell und sonnig, der Boden locker, humos, durchlässig, nährstoffreich und genügend kalkhaltig. Die Erde kann durchaus etwas feuchter sein als für Tulpen und andere Narzissenformen. In besonnten Waldrandlagen, wo sich Feuchtigkeit länger hält und deswegen andere Blumenzwiebelarten weniger gern wachsen, sind diese Narzissen richtig. Narzissen wirken am besten in großer Zahl. In gut vorbereiteten Boden setzt man truppweise jeweils mindestens 3–5 Zwiebeln etwa 12–15 cm tief, mit 8–10 cm Abstand von Zwiebel zu Zwiebel. Bevorzugte Pflanzzeit ist im Oktober bis frühen November. Steht Mist zur Verfügung, deckt man jedes Jahr im Herbst die Pflanzstellen damit ab, sonst mit nährstoffangereichertem üblichem Humusdünger. Außerdem streut man im Frühjahr 20–30 g/m² Volldünger in der Zeit zwischen Austrieb und Blumenschieben, wenn sich die Knospen aus den Blattscheiden hervordrängen. Schon im Verblühen der Blüten werden diese entfernt, die Blätter erst nach dem Vergilben.  

Ilse Jaehner

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