Grüne Tipps

Nadelgehölze mit bunten Nadeln beleben winterliche Gärten. Die Nadeln der gelben Eibe Taxus baccata ‚Aureo Variegata‘ sind tief gelb gefärbt. Das Gehölz wird in 10–15 Jahren bis 100 cm hoch, im Alter 3–5 m und etwa 5 m breit, ist sehr anpassungsfähig an verschiedenste Standorte.


Umweltschutz praktiziert, wer den Motor des Benzinmähers regelmäßig sachverständig wartet, weil dadurch die Emissionen um 50 %, der Benzinverbrauch um 30 % gesenkt werden. Zur Wartung gehört Wechsel von Motoröl, Luftfiltern und Zündkerzen sowie Beigabe eines Stabilisators zum Benzin, um es für einen längeren Zeitraum haltbar zu machen. Das Altöl ist vorschriftsmäßig zu entsorgen. 


Schöne Winterblüher sind Blütenbegonien. Neu gekaufte Exemplare zuerst einige Tage bei 14 Grad aufstellen, danach wird mehr Wärme vertragen, doch sei es grundsätzlich nicht zu warm und sonnig. Nach monatelanger Blütezeit hat die Pflanze ausgedient.


Ein immergrüner Ritterstern ist Hippeastrum aulicum mit dunkelroten Blüten. Die Pflanze ist einfacher zu pflegen als die bekanntere Amaryllis (Hippeastrum-Hybriden), weil sie keine Ruhezeit hat. Gewöhnlich erscheinen die Blüten von H. aulicum von Dezember bis März. Die Pflanze bildet mit der Zeit viele Tochterzwiebeln je Topf. Da jede Zwiebel meist zwei Blütenschäfte treibt, ergibt dies ein schönes Bild.


Schnittlauchpflanzen in Töpfen müssen hin und wieder gedüngt werden, damit sie sich nach häufigem Schnitt nicht zu rasch erschöpfen. Man beginnt mit dem Düngen nach einigen Schnitten, am besten mit einem Flüssigdünger. Steht der Topf weiterhin bei etwa 20 Grad an einem hellen Fenster, treibt die betreffende Pflanze bald wieder frisch durch.


Wieder mehr Gemüse bauen Deutschlands Gartenbesitzer an, weil frisches Gemüse aus dem eigenen Garten doch am besten schmeckt. Ideal für praktisch alle Gemüsearten ist Erde, die zu 50 % aus Bodensubstanz besteht, zu 25 % aus kleinen, wassergefüllten Poren und zu 25 % aus großen, luftgefüllten Hohlräumen, außerdem gut gelockert ist und reichlich Humus enthält.


Gewürzkräuter aus wärmeren Gebieten wie Salbei, Thymian, Lavendel, Ysop sind für etwas Schutz im Winter dankbar, besonders wenn es im Januar recht kalt werden sollte. Man deckt dann locker mit Fichtengrün oder entsprechendem Material. Rosmarin überwintert im Haus gerade frostfrei, hell und luftig, es sei denn, es handelt sich um eine der neueren kälteresistenteren Sorten wie ‚Arp‘ oder ‚Veitshöchheim‘. Im Wintergarten blüht Rosmarin meist schon im Februar/März.


Ilse Jaehner    

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