Der Kaffeestrauch benötigt ganzjährig einen Platz im Haus, im Sommer absonnig bis halbschattig und im Winter möglichst hell. Von März bis September ist erhöhte Luftfeuchtigkeit nötig; es muss daher häufig gesprüht werden. Man kann auch Schalen mit Wasser neben den Topf stellen; dies schafft ein günstiges Mikroklima. Während dieser Wachstumszeit wird reichlich enthärtetes Wasser gegeben und alle zwei Wochen mit kalkarmem Volldünger gegossen.
Ein Blattfall kommt häufig vor, wenn der Kaffeestrauch in seiner Ruheperiode – von September bis März – in einem zu warmen Raum steht und zu viel Wasser bekommt. Verstärkt wird der Blattfall bei einem zu dunklen Stand im Winter. Während dieser Jahreszeit gibt es von den Temperaturen her gesehen zwei Möglichkeiten, den Kaffeestrauch zu kultivieren: entweder kühl zwischen 15 und 18 Grad Celsius, wobei auch die Bodenwärme nicht unter 15 Grad Celsius abfallen darf oder gleichmäßig warm zwischen 18 und 21 Grad Celsius. Je nach Temperatur ist sparsam bis mäßig zu gießen; eine Düngung ist nicht erforderlich.
Unansehnlich gewordene Kaffeesträucher können im Frühjahr bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden; sie treiben dann erneut gut aus.
Peter Busch