Heliotrop

Tipp für eine bunte Sommerblumenpflanzung
Ein kräftiges Blau ist selten unter Balkon-, ­Kübel- und Beetpflanzen anzutreffen; diese ­Lücke schließt der Heliotrop, der sich ausgezeichnet zu Mischpflanzungen anbietet und dessen haltbare Blüten angenehm nach ­Vanille duften.  
Als frostempfindliche Vertreter erhalten die Pflanzen erst jetzt nach den Eisheiligen bis Anfang Juni einen Stand im Freien an einem sonnigen, geschützten Platz. Möglich ist eine Kübelbepflanzung, genauso wie die Verwendung in einem Beet mit Sommerblumen. Pflanzen ­besorgt man sich am besten beim Gärtner.    
Ein nährstoffreicher, humoser Boden ist genau wie bei allen Balkonpflanzen der Garant für ein gutes Wachstum.  
Bei Trockenheit wird reichlich gegossen, und ab Blühbeginn empfiehlt sich eine Düngung alle zwei Wochen. Beim Gießen ist jedoch zu beachten, dass die Blätter trocken bleiben und überschüssiges Gießwasser ablaufen kann, da sonst leicht die Gefahr von Fäule besteht. Die Nährstoffe werden grundsätzlich nur dem feuchten Boden zugeführt – erst gießen, dann düngen – ansonsten schädigt die Nährstoffzufuhr die Pflanzen. Alle zwei bis drei Wochen lockert man vorsichtig die Bodenoberfläche auf; dieses dient der besseren Belüftung, und das Gießwasser zieht besser ein. Verblühte Blumen werden ständig ausgezupft, was die Bildung neuer Blütenstände fördert.  


Peter Busch