Grüne Tipps

Ochsenauge erstickt Unkraut mit großen Blättern und wuchtigem Wuchs. Außerdem blüht die Staude mit ansehnlich verzweigten Blütenständen von Juni bis August. Die Wildstaude mit dem botanischen Namen Telekia speciosa eignet sich dazu, etwas abgelegene Gartenpartien zu begrünen, ohne dass man ständig hinter Unkraut her sein müsste.  

Mittagsgold oder Gazanie schätzt Sonne und Wärme. Die dekorativen, häufig gezonten, großen, gelben oder orangefarbenen Körbchenblüten öffnen sich in voller Mittagssonne weit. Gazanien kommen am besten zur Geltung, wenn sie für sich stehen und nicht in bunten Sommerblumenmischungen.   

Weißwollige Teppiche webt Ziest, im Volksmund Hasenohr wegen der hasenohrähnlichen, weißfilzig behaarten Blätter. Je sonniger der Platz und je magerer die Erde, desto weißer färben sich die Haare.  

Die Blüten von Sonnenblumen richten sich nur so lange zur Sonne aus, wie sie knospig sind und die Blütenstiele noch wachsen. Dann schauen sie tatsächlich im Verlauf des Tages immer Richtung Sonne, bringen sogar das Kunststück fertig, sich über Nacht von West nach Ost zu drehen. Offene Blüten besitzen diese Wendigkeit nicht mehr.  

Großen Durst haben Bougainvilleen in voller Sonne bei sommerlichen Temperaturen, außerdem Nährstoffhunger. Deswegen wird täglich gegossen und alle 8 Tage am besten flüssig gedüngt. Sollte eine Pflanze nur mäßig blühen, muss man sie eventuell vorübergehend ein bisschen kürzer halten.   

Radicchio mit den typischen kleinen Köpfen aus roten, weißrippigen Innenblättern und dunkelgrünen Außenblättern wird ab Mitte Juni bis Mitte Juli gesät. Der Reihenabstand beträgt 25 cm, und verzogen wird auf ebenfalls 25 cm in der Reihe.     

Die dunkelroten Blüten der Algiermalve Malva mauritania helfen, Erkältungskrankheiten schneller zu überwinden. Dazu nimmt man 2 gehäufte Teelöffel Blüten auf ¼ l lauwarmes Wasser, lässt über Nacht stehen und trinkt am nächsten Tag. Die Blüten eignen sich ferner dazu, anderen, etwas blassen Tee appetitlich zu färben. Man sammelt die Blüten mit Kelch, aber ohne Stiel, und trocknet an luftigem, schattigem Platz.   

Ilse Jaehner