Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist so weit, die Weihnachtszeit beginnt. Auch in diesem Jahr sind wir wieder bemüht, es doch einmal entspannter anzugehen, nicht so viel in Konsum zu ­stecken und die Freude auf das Fest bewusst zu genießen. Zum Ende des Jahres hin wird Bilanz gezogen, wie 2022 im Rückblick zu bewerten ist. Hoffentlich wird es uns dabei gelingen, nicht nur das Negative zu sehen, sondern Dankbarkeit zu empfinden, für das Glück, das wir haben. Dieses Herzensgefühl – die Freunde und Dankbarkeit – sollten wir teilen und sie denjenigen zukommen lassen, die oftmals maßgeblich daran beteiligt sind, dass wir solch schöne Momente erleben durften.   

Es sind engagierte Menschen, die ihre Zeit und ihre eigene Arbeitskraft in den Dienst und zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen und ein Ehrenamt bekleiden.Zum Dank und zu ihren Ehren wird am 5. Dezember der internationale Tag des ­Ehrenamtes begangen. In Deutschland werden Personen, die von den Bundesländern vorgeschlagen wurden, offiziell mit einem Verdienstorden der Bundesrepublik durch den Bundes­präsidenten persönlich ausgezeichnet. Das sind natürlich nur exemplarische Auszeichnungen, die jedoch für all die vielen Freiwilligen stehen, die sich an unterschiedlichster Stelle – ob nun bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst, im Sportverein oder im Kleingartenwesen – im gesamten Land engagieren. 

Vielleicht fällt Ihnen ja spontan jemand in Ihrem Verein oder Umfeld ein, der sich so selbstlos für eine Gemeinschaft einsetzt und auch mal zu diesem Gedenk- und Aktionstag ein Wort des Dankes vertragen könnte. Es muss ja nicht gleich ein Besuch vom Bundespräsidenten oder ein Medaille sein, aber ein aufrichtiges, von Herzen kommendes „Dankeschön“ und gelebte Wertschätzung kommen bestimmt gut an – am besten nicht nur am 5. Dezember, sondern rund ums ganze Jahr. 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit, erholsame, ruhige Feiertage und schon jetzt einen guten Start in das neue Jahr 2023.

Ihr Karl Born, 
Vorsitzender des Hauptvorstands