Kornelkirsche (Cornus mas)

Eine der Ersten fürs Buffet  

Schon im Februar leuchtet es gelb an einigen Sträuchern. Die Kornelkirsche öffnet dann ihre wohlriechenden Blüten, die prall mit Nektar und Pollen gefüllt sind. Eine wichtige Nahrungsquelle für die Frühaufsteher unter den Insekten!  

Der Strauch, der manchmal auch als Baum wächst, ist jedoch gar keine Kirsche. Er gehört zu den Hartriegelgewächsen. Sein Holz ist so hart und schwer, dass es im Wasser untergeht. Die Früchte, die erst im Spätsommer ausreifen, sind bei Vögeln und Kleinsäugern sehr beliebt. Doch auch für uns Menschen haben sie einiges zu bieten: Aus ihnen lassen sich leckere Marmeladen, Säfte oder Obstbrand herstellen. Hierfür bieten sich süßer schmeckende Kornelkirschen-Sorten wie „Jolico“ an.  

Weil die Früchte gerne paarweise erscheinen, wird die Kornelkirsche in einigen Landstrichen auch „Hahnenhoden“ genannt. Etwas bekannter sind weitere Namen wie „Herlitze“, „Dürlitze“ oder auch „Dirndlstrauch“.  

Die Kornelkirsche lässt sich gut in Hecken integrieren und ist schnittfest. Besondere Ansprüche an den Standort stellt sie nicht, solange sie Sonne abbekommt. Dann kann sie sogar Hänge mit ihrem dichten Wurzelwerk befestigen. Sie ist also ein tolles Gehölz für den Garten. Da kann keine Forsythie mithalten!  

TIPP: Es kann einige Jahre dauern, bis eine neu gepflanzte Kornelkirsche blüht. Kaufen Sie daher eher größere und ältere Exemplare. Ob die Kornelkirsche im Frühjahr blühen wird, lässt sich schon ab dem Herbst des Vorjahres erkennen. Denn dann bildet sie ihre kugeligen Blütenknospen aus, die sich leicht von den länglichen Blattknospen unterscheiden.  

Stiftung für Mensch und Umwelt  

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