Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie haben es bestimmt bereits gemerkt, diese Ausgabe sieht etwas anders aus – Sie haben recht. Die transformierende Kraft des Frühlings bringt nicht nur im Garten Überraschungen hervor.

So wie der Architekt aus den Prinzipien der Natur häufig Erstaunliches abschaut, um fortschrittliche, moderne, stabile Kreationen zu schaffen, so lassen auch wir uns von der natürlichen Kraft der Erneuerung inspirieren:

Das Sprießen und Wachsen des Frühlings, die klaren Formen, die frischen Farben des jungen Grüns und der Blüten – dies alles fasziniert und erfreut das Gärtnerherz in jeder neuen Saison. Es ist also diese Vitalität, die als Vorbild für die neue Erscheinung unserer Fachzeitschrift dienen soll.

Wie bereits im vergangenen Jahr mit Einführung der regelmäßigen Beiträge unseres Fachberaters Herrn Hagen sowie einiger neuer Autoren und Themen, möchten wir den Eisenbahn-Landwirt für Sie aktuell und zeitgemäß weiterentwickeln, um Sie auch weiterhin mit interessanten, fachlichen Beiträgen in angemessener Form bereichern zu können.

„Alles neu macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei.“

So heißt es im Gedicht, des Schulmeisters, Heimatkundlers und Schriftstellers Hermann Adam von Kamp (1796–1867) aus Mülheim. Und nicht nur die Seele wird frisch und frei zur schönen Maienzeit, auch der Eisenbahn-Landwirt kleidet sich nun in ein neues Gewand. 

Die Gestaltung ist moderner und luftiger gehalten. Das bietet Artikeln wie auch anschaulichen Bildern den passenden Raum und verbessert das Lesevergnügen. Auch bei den Rubriken und deren Farbigkeit hat sich etwas getan. Keine Sorge, Sie werden auch weiterhin mittels eines farblich kodierten und klaren Systems durch die Ausgabe geleitet. Alle Themengebiete sind wie bisher in gewohnter Qualität zu finden. Die ehemaligen Rubriken „Obst“, „Gemüse“ und „Kräuter“ bilden nun gemeinsam den „Nutzgarten“. Die Rubriken „Blumen und Gehölze“ sowie „Allgemeines“ werden zum „Ziergarten“ zusammengefasst. Ebenso bleiben die „Bienen“ als „Tiere im Garten“ erhalten. Die vereinfachten Rubriken bieten Ihnen einen besseren Überblick und eröffnen zugleich mehr Möglichkeiten für themenübergreifende Beiträge.

Diese Verjüngungskur hat sich unser Fachblatt nach so langem Bestehen einmal verdient. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und blicke mit Vor­freude auf die Früchte, welche die Transformation sicherlich hervorbringen wird.

Ihr Karl Born,
Vorsitzender des Hauptvorstands