Paprika für Kästen und Kübel

Paprikaanbau auf dem Balkon ist einen Versuch wert. Es muss nur die richtige Sorte sein, vergleichsweise schwachwüchsig und frühreifend im Vergleich zu Paprikasorten für den Gemüsegarten. In Frage kommen unter anderem ‚Feher‘ oder ‚Milana‘. Deren Früchte schmecken angenehm mild und würzig, so dass sie sowohl roh als gekocht oder gegrillt verzehrt werden können. Heute weiß jeder, dass Paprika recht gesund ist, viele Vitamine und Mineralstoffe enthält.   

Saatzeit ist ab Februar, im allgemein eher März, weil dann die Verhältnisse zur Anzucht im Kleingewächshaus oder Frühbeet schon günstiger sind. Immerhin soll es zur Saat 22–25 Grad warm sein. Man legt die ziemlich großen Samen zu zweit oder dritt in kleine, mit Anzuchtsubstrat gefüllte Töpfe. Die Keimlinge erscheinen nach 10–21 Tagen. Ab dann genügen etwa 18 Grad, damit die jungen Pflanzen nicht hoch aufschießen, sondern gedrungen wachsen. So viel Licht geben wie irgend möglich. Sowie sich die Keimlinge gegenseitig berühren, lässt man nur den jeweils kräftigsten stehen und topft in größere Töpfe um, wenn die Wurzeln gut entwickelt sind, gegebenenfalls ein zweites Mal, wenn die Ballen gut durchwurzelten. Jedenfalls sollen sich die Pflanzen ohne Stockung schnell entwickeln.   

Ilse Jaehner